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Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Webseite. Die Brunnmatte befindet sich im Herzen der Schweiz in Mauensee. Entdecken Sie unseren Bauernhof.

Viel Spass!

14.04.2017 - Oster-Update

Wie immer in dieser Jahreszeit - war auch dieses Mal wieder einiges los. Während die letzten Gitzi zur Welt kamen, zogen andere bereits zu ihren neuen Besitzern um. Der Frühling hielt Einzug und Weiden einzäunen war angesagt.

Am 29.3. brachten TAMARA, CLEO und MINERVA jeweils Zwillinge zur Welt. Das sind die vorerst letzten Gitzi bis Anfang Mai. So haben wir bisher total 34 gesunde Gitzi begrüssen dürfen. Davon waren sage und schreibe 23 Mädels und nur 11 Böckli. Insgesamt fanden 19 der kleinen Gümpers einen Platz auf einem Zucht-, Ziegenmilch- oder Liebhaber-Betrieb. Nachdem uns kurz vor Ostern auch die letzten Gitzi die nicht zur Zucht verwendet werden, verlassen haben, verbleiben vorerst 7 Tiere hier.

Anfang Mai erwarten wir die Jungmannschaft von CELINE, MALI und LISSY. Sie sind Jungziegen, die das erste Mal Nachwuchs bekommen.

Frohe Ostern.

im Bild: die Ziegen auf der Weide.

 

22.03.2017 - Ein Päärchen von MAIA

Am 22.3., zwei Tage vor ihrem Geburtstermin, hat MAIA ganz alleine kurz vor dem Mittag ein gesundes Gitzipäärchen von SALOMON zur Welt gebracht!
Mit diesen zwei Gitzi sind die Jungtiere "Nummer 29 und 30" dieser Saison zur Welt gekommen.

Am Montag hätte theoretisch TAMARA ihren Geburtstermin und auf Mitte/Ende Woche CLEO und MINERVA.
Es bleibt also spannend.

im Bild: das Zwillingspäärchen von MAIA

 

19.03.2017 - Zwillingspäärchen von KIMI

Am vergangenen Donnerstag-Mittag lag KIMI bereits in den Wehen, als René zum "mittaglichen" Stallrundgang vorbei ging.
Mit wenig Hilfe von René brachte sie dann innert Kürze ein süsses Zwillingspäärchen zur Welt.

KIMI ist die erste Saanenziegen von KAAN, die bei uns Nachwuchs bekommt.

Gut gemacht, KIMI - Danke.

im Bild: die Saanenzwillinge von KIMI

 

15.03.2017 - NINA wird endlich "Mami"

Ja, auf diesen Tag haben wir lange gewartet, dass NINA endlich Mami wird.

Heute Abend als wir in den Stall kamen, wusste NINA bereits nicht mehr so genau ob sie nun fressen will oder doch lieber hin liegt... Auf jeden Fall hat sie nach einer längeren "Sortierphase" kurz vor 20.30 Uhr zwei gesunde Gitzi-Meitli zur Welt gebracht.
Ein super grosses, bräunliches und ein schwarzes, mit weissen Ohren, weissem Stern auf dem Kopf, einem weissen Schnörrli. über den ganzen Körper verteilt hat sie weisse und graue Punkte. Die kleine sieht ihrer Grossmutter SAPHIRA ziemlich ähnlich.

Die beiden Mädels sind sehr fit und schon wacker auf ihren langen Beinen.

Guet Nacht.

im Bild: die Mädels von NINA

 

08.03.2017 - Zwischenbilanz

Nachdem STELLA am Montag-Abend, 6. März mit unserer Hilfe zum ersten Mal nur "ein Einzelkind" geboren hat, gibt es eine kurze Pause. Als nächstes erwarten wir den Nachwuchs von Saanenziege KIMI und Anglo Nubian Ziege NINA.

Inzwischen sind es von 11 Ziegen, 24 Jungtiere - 15 weibliche Gitzi und 9 Böcke. Der erste Zuchtbock ist am vergangenen Samstag bereits ausgezogen.

Bis bald.

im Bild: STELLA mit ihrem "Meitschi"

 

04.03.2017 - Chocolat und Caramel

Heute morgen begrüsst uns MARA mit lautem Gemecker im Ziegenstall. Sie ruft ihren Mädels, die von ARTMEMIS und SOLEIL in Beschlag genommen wurden. Die beiden süssen Gitzi sehen aus wie Chocolat und Caramel - so gebe ich Ihnen spontan diese Namen. Beide haben einen extrem schönen Kopf, Chocolat mit einem weissen Stern. Caramel hat einen fast weissen Kopf.
Wir freuen uns ganz besonders, dass MARA zwei Mädchen hat, da MARA eine rassenreine Anglo Nubian Ziege ist, die wir aus den SA-Nubier Ziegen CLAIRE und CLEOPATRA gezüchtet haben. Die Mutter von MARA ist CLAIRE.

Gut gemacht MARA!

im Bild: Die Zwillingsmädels von MARA

 

03.03.2017 - Bye bye TASHA

Erstens, es kommt alles anders und zweitens, als du denkst...
Nachdem TASHA am Donnerstag-Morgen plötzlich nicht wirklich fit war, alarmierten wir später den Tierarzt, denn Sie lag nur da und käute nicht mehr wieder. Widerwillig stand sie auf und wankte beim Gehen. Ein schlechtes Zeichen. Nach einem Notfalleinsatz des Tierarztes mit vollem Programm, Infusion inklusive, schien es ihr am Abend wieder besser zu gehen, zumindest so, dass Sie selber aufstand und zum Melken stehen blieb. Ja, sie machte sogar ein paar Schritte... Unser Verdacht, dass Sie im Anschluss an ihre reibungslose Drillingsgeburt, samt Nachgeburt, trotz allem nicht richtig versäubert hatte und nun eine Gebärmutterentzündung hat...
Am Freitag-Morgen als wir in den Stall kamen, bot sich uns kein schönes Bild. TASHA lag da, schier regungslos. Während wir die Ziegen fütterten hob sie zwei drei Mal den Kopf und rief uns laut. Sie litt...
Sofort kontaktierten wir den Tierarzt. Die Diagnose, Blutvergiftung infolge Gebärmutterentzündung. Die Entzündung der Gebärmutter ist so schnell in eine Blutvergiftung "ausgeartet", dass wir keine Chance hatten, dies rechtzeitig zu erkennen. Wir beschlossen TASHA nicht länger leiden zu lassen. Das hatte sie nicht verdient. So erlösten wir TASHA schweren Herzens, da sie eine unserer besten Stammziegen war, die wir selbst aufgezogen haben.

TASHA gab in 5 Laktationen knapp 5200 kg Milch und brachte 12 gesunde Jungtiere zur Welt. DANKE TASHA für Alles!

im Bild: TASHA an der Ziegenschau im Herbst 2016

 

01.03.2017 - Plus 8 Gitzi

Puuh.. was für ein Tag gestern.Aber ich habs euch gesagt - es wird spannend.
NAILA stand bis kurz nach dem Mittag einfach nur da, legte sich hin, stand wieder auf - aber, ausser einem Schleimfaden sah man nichts... Als ich nach dem Mittag wieder zu Hause war, schaute ich bei ihr vorbei. Um 14.00 Uhr meckerte sie vor sich hin. Ich schaute mal, ob ich irgendwie mit ein paar Fingersn schon eine Fruchtblase spüren kann, denn dann wäre es gut, wenn's bald vorwärts geht. Erstaunlicherweise konnte ich zwar zulangen, fühlte aber ganz deutlich, dass der Muttermund erst "Zeigfinger"-gross offen war... Da sie noch keine Wehen hatte, hiess es zuwarten... Nach einigen Kontrollgängen war es dann kurz vor 16.00 Uhr soweit und die Wehen setzten ein. Jetzt war sie scheinbar offen und bald konnte ich eine Fruchtblase spüren. Das erste Gitzi lag richtig - so half ich NAILA und legte es ihr hin, damit sie es lecken konnte. Rasch kam das zweite Gitzi. Da die beiden ziemlich klein waren und NAILA eigentlich einen dicken Bauch hatte, langte ich nochmals zu - da kommt ein Drittes, auch dieses liegt richtig und ist kein wirklich grosses. Zwei Böckli und ein Gitzi.
Zur Stärkung vor dem Abendstall gönnten wir uns mit unseren Besuchern einen Kaffee, als Sepp mir zuruft, dass am Meckern an, eine Ziege am Gitzeln wäre.. Ich machte mich rasch auf den Weg. Eigentlich konnte es nur SOLEIL sein, denn sie lag die letzten zwei Tage schon sehr oft und ruhte sich aus. Prompt. Ein Gitzi war schon halb da, SOLEIL mittlerweile aufgestanden. Die Blase war noch ganz. Ich packte das Gitzi an Bein und Kopf und entfernte ihm den Schleim aus dem Gesicht. Dank einer Kaltwasser-Schockdusche kams gut... das zweite Gitzi von Soleil wollte retour mit angewinkeltem Knie kommen. So musste René erst sortieren. SOLEIL hat zwei farbige Böcke. Gut gemacht!
18.00 Uhr - Nun hiess es - "Gas" geben, damit es dann irgendwann auch mal Feierabend gibt. Kaum standen die Ziegen zum Fressen im Gitter, wollte NIKITA auch schon wieder hinaus. Sie machte es sich in der "vielversprechenden Gitzli-Ecke" bequem. ;-)
Nachdem alle hungrigen Mäuler zufrieden waren, wollten wir eigentlich den Neuankömmlingen ihre Ohrmarken verpassen. Nichts da - just in diesem Moment, kurz nach 20.00 Uhr hatte NIKI ihre ersten Wehen. Nachdem wir sie kurze Zeit beobachteten, sahen wir, dass sie immer wieder aufhört und zusammenzuckt. Kein gutes Zeichen, also machten wir uns bereit ihr zu helfen. Nach kurzer "Sortier-Arbeit" konnte René ein Gitzi nach dem anderen "holen". Drei Mädchen - ein schwarzes, ein braunes und ein grau-weiss-schwarz-geschecktes. Super süss die drei!
Ohrmarken montieren, NIKI melken und ihre Mädels tränken - dann war definitiv Feierabend.

DANKE Ladies!

im Bild: Alle helfen mit, beim Trockenlecken der Drillinge von NIKITA. NAILA und ARTEMIS waren sofort zur Stelle.

 

27.02.2017 - Zwillingspäärchen von ARTEMIS

Heute Abend beim nächtlichen Kontrollgang schien erst alles in Ordnung. SOLEIL, NIKITA und NAILA genüsslich am Wiederkäuen - doch, irgendwo höre ich feines, leises Gitzigemecker. Nein, von vorne, also den Gitziboxen kommt es nicht, hier sind alle zufrieden. Die Drillinge von TESSA schlafen und die Gitzi-Bande turnt wie wild herum. Jetzt höre ich es nocheinmal - komisch... ich laufe nach hinten und siehe da, ARTEMIS hat Zwillinge, sie sind schon fast trocken geleckt. Ein pechschwarzes Böckli und ein weibliches Gitzi. Kurz vor Mitternacht sind dann beide mit "Brieschmilch" versorgt".

Guet Nacht!

Im Bild: Die Neuankömmlinge bei den TESSA Drillingen eingekuschelt.

 

28.02.2017 - Nachwuchs von...

Heute wirds spannend, NAILA steht bereit und wohl kurz vor der Geburt ihres Nachwuchses. Zumindest wollte Sie von Fressen heute morgen früh nichts wissen...
SOLEIL liegt viel und "gruchst" etwas vor sich hin. Ihr Euter hat sich in den letzten Tagen ganz schön gefüllt. Und dann sind da noch NIKITA, KIMI das Saanengitzi und MARA ein Anglo Nubian Gitzi, das ebenfalls "käi Wöhli" mehr hat...

Bis bald.

26.02.2017 - Drillingsglück

Just als ich den letzten Beitrag schrieb lag TESSA bereits in den Wehen. Als ich vor gut drei Stunden, kurz vor 11.00 Uhr, im Ziegenstall ankam meckerte sie mir aus der hintersten Ecke entgegen und richtete sich "im Hundshock" auf.
Uuuups.. irgendetwas geht da nicht, denn einen weissen Klumpen an ihrem Hinterteil konnte ich ausmachen. Beim Hinkommen sah ich, dass es eine Fruchtblase war, die offenbar noch zu ist... soll ich sie kaputt machen um zu helfen oder zuwarten? Durch die Blase sah ich den Kopf, einen grossen Kopf - konnte aber nur 1 Bein spüren, also aufmachen. Das Gitzi steckte offenbar schon länger im Schloss.. Da ich vergebens nach dem zweiten Bein suchte und TESSA mir nun davon laufen wollte, versuchte ich es so. Etwas ein Krampf für alle, der Kleine schnappte immer wieder nach Luft. Jetzt ist er draussen. Ich lege ihn TESSA hin, er ist fast regungslos. Kein gutes Zeichen. Kurzerhand verpasste ich ihm unter dem Wasserhahn eine Kaltwasser-Schock-Dusche. Jetzt schreits, das Zeichen für mich, dass er es geschafft hat.
Nachdem ich das erstgeborene TESSA hinlegte, beginnt sie liebevoll zu lecken. Nach fünf Minuten kommen die nächsten Wehen. Aber was ist das? Da kommen zwei Blasen gleichzeitig... welche wohl die Fruchtblase ist? Bei der linken sehe ich einen Kopf, also behutsam retour mit der rechten, denn falls es eine dritte Fruchtblase ist, ist das Gitzi solange gut behütet, bis die Blase platzt..
Wieder nur Kopf und 1 Bein, diesmal aber ein deutlich kleinerer Kopf. So packe ich zu und helfe TESSA.
Anhand der Grösse des zweitgeborenen Gitzi's könnte tatsächlich ein drittes unterwegs sein. Unglaublich - mit dem habe ich nun gar nicht gerechnet - nur kurze Zeit später kommt auch das Dritte Gitzi von TESSA mit Kopf und einem Bein voran, zur Welt.

Die ersten zwei sind Böcke, das dritte ist ein Mädchen. Alle drei sind etwas "verlegen", jedoch fit. Bei den zwei Böcken sieht man schon den Hornansatz - kaum zu glauben..

Herzliche Gratulation TESSA - gut gemacht!

im Bild: TESSA mit ihren Drillingen.

 

26.02.2017 - Ruhe vor dem Sturm

TESSA spannt uns auf die Folter. Langsam aber sicher wird es Zeit, dass sie ihren Nachwuchs bekommt, denn die Gitzi werden schliesslich mit jedem Tag grösser und schwerer. SOLEIL und NIKITA, ebenso NAILA und die Gitzi KIMI und MARA liegen mittlerweile sehr oft und ruhen sich aus...
Mir "schwant Böses" für die kommende Woche - geniessen wir also die Ruhe vor dem Sturm.
Die 8 Gitzi von CLAIRE, PIPPI, TASHA und MILA sind quickfidel. Mittlerweile trinken Sie schon fast je 7 Liter Morgens und Abends. Und wehe, wenn's mal etwas länger geht bis sie an den Trog dürfen - dann machen sie sich lautstark bemerkbar.

im Bild: zufriedene Gitzi nach dem "Zmorge" heute früh.

 

22.02.2017 - TESSA machts spannend

PIPPI hat sich gut erholt von ihrer schweren Geburt. Die 8 Gitzi sind "gsond ond gfräsig" und trinkt seit gestern bereits am Trog.
Jetzt warten wir auf den Nachwuchs von TESSA. Eigentlich hätte ich heute jederzeit damit gerechnet... Sie war den ganzen Tag munter am Fressen, zwischendurch die eine oder andere Liegepause, wobei sie dann schon nicht mehr so recht wusste, wie sie sich jetzt hinlegen soll.
Wir sind gespannt und warten ab.

im Bild: TESSA, kugelrund

 

20.02.2017 - Wer wird wohl die nächste sein?

Ja, MILA hat uns heute etwas überrascht - aber auch gut so - war ja alles glatt gegangen, was will man mehr?
Wer wohl die nächste sein wird? Am Start steht TESSA, die ihren Geburtstermin am Mittwoch hätte und bereits kugelrund ist. Auch ganz dicke Bäuche haben SOLEIL, NIKITA und NAILA. Es bleibt spannend...

im Bild: SOLEIL (links) und NIKITA (rechts)

 

20.02.2017 - Ein Mädchen von MILA

Als ich kurz nach 10 Uhr zum Heu rüsten in den Ziegenstall ging bemerkte ich, dass ausser MILA nur 1-2 Ziegen stehen, alle anderen hatten es sich gemütlich gemacht und käuten genüsslich vor sich hin. Während ich Heu rüstete behielt ich MILA im Blick. Sie trat unruhig hin und her, steckte den Radius rund um sich klar ab und verscheuchte ausser ihren besten Freundinnen eine Ziege nach der anderen.
Dass MILA heute ihren Nachwuchs zur Welt bringt, damit hatte ich nicht wirklich gerechnet, denn ihr Termin wäre am 22. Februar. Einen besonders dicken Bauch hatte sie nicht und ihr Euter war bis heute morgen noch nicht wirklich prall voll. Wie dem auch sei, in weiser Voraussicht, dass das ein Mittag ohne grosse Pause gibt, machte ich mich auf um kurz was zu essen.
Als ich um 11.30 Uhr zurückkehrte lag MILA ganz zuhinterst in einer Ecke und hatte die ersten Wehen. Von "aussen" zuschauend rief sie mich laut und deutlich. Mit Gleitgel bewaffnet ging ich zu ihr hin um ihr zu helfen. Zwei Beine, der Kopf in der Mitte, eigentlich alles paletti. MILA konnte gar nicht warten, noch bevor die wehleidige das Gitzi ganz herausgepresst hatte, drehte sie sich um, um nach ihrem Gitzi zu sehen.
MILA hat ein farbiges Gitzi von SALOMON. Das ist der erste Nachwuchs von SALLY, seit wir ihn im Frühling 2016 zurück zu uns geholt haben. Wir haben SALLY zurückgekauft, da er aus einer absoluten Top-LINIE stammt. Seine Mutter ist MEREDITH (die für ihre Lebensleistung von über 5000 kg Milch, als erste Anglo Nubian Ziegen schweizweit, geehrt wurde). Sein Vater ist der Importbock Abbottswell NORSEMAN, alias NORSI.

Danke MILA für das süsse Gitzi.

im Bild: MILA mit ihrem Nachwuchs.

 

19.02.2017 - Drei Sonntagskinder von TASHA

Heute Mittag, nachdem die vier Gitzi satt waren, durften sie in die nächst-grössere Gitzibox umziehen. Gerade als ich kurz vor 14.00 Uhr gehen wollte, bemerkte ich, dass TASHA ganz zu hinterst im Freilaufstall in einer Ecke liegt und leise vor sich hin meckert.

Beim zweiten Hinsehen sah ich, dass sie bereits in den Wehen liegt. Kurz nachgerechnet - ja es könnte passen. Die durschnittliche Tragezeit von TASHA betrug in den vergangenen Jahren 153 Tage. Da sie jedoch kugelrund war, konnte es gut sein, dass sie heute am 150. Tag der Trächtigkeit Drillinge zur Welt bringt.

Da ich sah, dass es möglicherweise noch eine Weile dauern könnte, gönnte ich mir noch einen Kaffe ;-). Wieder im Ziegenstall angekommen erwartete mich TASHA bereits mit dem ersten Gitzi. Ein verhältnismässig kleines...
Dann ging alles ziemlich rasch. Die nächsten Wehen kamen und schwups, ein zweites Mädchen war auch schon da. Nachdem ich das erste schneeweisse Fellknäuel unter die Wärmelampe gelegt hatte, kümmerte sich TASHA nun um das zweitgeborene Gitzi. Nur wenige Zeit später, wieder Wehen und da war er auch schon, der grosse Bruder der zwei Saanengitzi.

Dieser absolut reibungslose Geburtsablauf zeigts wieder mal deutlich. Wenn die Gitzi richtig liegen, (mit Vorderbeinen und Kopf voran) dann gehts vorwärts. Wenn's lange dauert und nicht vorwärts geht, ist es meistens besser, wenn man den Ziegen rechtzeitig Unterstützung leistet.

Herzliche Gratulation TASHA. Super gemacht.

im Bild: TASHA mit dem erstgeborenen Gitzi.

 

19.02.2017 - Pippi hat Glück

Nachdem die Drillings-Geburt von CLAIRE uns sehr freute, gleichzeitg aber auch ein "Härtestest" schlechthin war und gleich das "Geburtshilfe"-Wissen durch und durch getestet wurde, waren wir bereit. Das dachte ich zumindest.

Nachdem PIPPI's errechneter Geburtstermin der Montag, 20. Februar war, dachten wir uns noch nichts, als sie Freitag-Abend nur das Kraftfutter im Fressgitter zu sich nahm und sich anschliessend bemerkbar machte, dass sie lieber wieder raus will. Sie stand, legte sich hin und stand wieder auf. Etwas ungewöhnlich, jedoch konnten wir keine Wehen beobachten, auch am späten Abend nicht. Hoffend, dass sie mit "Gitzeln" bis am Morgen wartet, damit wir gegebenenfalls helfen konnten, genehmigten wir uns unsere Nachtruhe.

Als wir gestern morgen in den Stall kamen, wollte PIPPI bereits nicht mehr ins Fressgitter kommen. Sie jammerte etwas vor sich hin, fand aber keine Ruhe um sich hinzulegen. Kurz nach 09.00 Uhr sahen wir dann schon mal einen Schleimfetzen an ihrer Zucht. Ab diesem Zeitpunkt liessen wir sie nicht mehr aus den Augen. Im Verlauf des Vormittag legte sie sich immer wieder hin, stand auf und hatte ab und zu eine Wehe, hörte jedoch immer sehr rasch wieder auf zu pressen, als würde etwas anstehen. Da sie noch zu wenig offen war um ihr zu helfen, warteten wir zu. Gegen Mittag hatte ich sie mit viel Geduld soweit, dass sie offen war und ich zulangen konnte. Entgegen meiner Idee, das Chaos, eventuell mit Drillingen zu sortieren und ihr den Start der Geburt so zu ermöglichen, war ich schnell eines besseren belehrt.
Es war sehr eng und sehr trocken. Ich spürte rechts eine Fruchtblase, die offenbar ganz war und links zwei Beine. Ich versuchte die Fruchtblase retour, nach unten zu schieben um das Gitzi links packen zu können... nichts da, keine Chance. Zudem konnte ich weder Kopf noch Hinterteil fühlen... nach ein paar Minuten, griff ich zum Telefon und rief Sepp. Vielleicht hatte er einen Plan oder Gespür was da los ist...
Mit viel Geduld konnten wir nach rund einer Stunde das erste Gitzi holen - ein "abgestandenes" - deshalb war auch die Blase bereits kaputt und keine Regung zu spüren. Nachdem das erste nun da war, konnten wir auch das zweite Gitzi, das scheinbar noch lebte auf die Welt holen. Ein weibliches Gitzi, und was für eines, ein Prachtexemplar.
Im Anschluss waren wir alle drei total geschafft - ja, PIPPI war richtig k.o. und wollte weder von ihrem Gitzi, noch von Futter etwas wissen. Sie stand noch bereitwillig auf um gemolken zu werden, legte sich dann aber hin und war irgendwie völlig abwesend.

In der Zwischenzeit machte sich das Gitzi von Pippi schon lautstark bemerkbar, bis es endlich seine Milch erhielt. Nicht einmal zu diesem Zeitpunkt reagierte PIPPI auf die Kleine. Ebenso wenig hatte sie Abends Lust und Kraft zum Fressen.

Wir hatten riesiges Glück, denn so wie es aussah, war das Gitzi nicht erst seit zwei Tagen tot. Vermutlich hat sich bei einer dummen Bewegung des Zwillingsgitzis die Nabelschnur gelöst... Heute Morgen war PIPPI schon wieder etwas fitter, zumindest kam sie zum Fressen ins Fressgitter, gab Milch und begann auch, nach "ihrem" Gitzi zu suchen.

Gut gemacht PIPPI.

 

17.02.2017 - Saisonstart mit Drillingen

Am Freitag Vormittag wollte ich noch die letzten Pendenzen im Büro beim LBV erledigen, als ich um 11.00 das Gefühl hatte, dass ich doch wohl besser etwas früher in den Mittag gehen sollte, um rasch bei den Ziegen vorbei zu schauen. CLAIRE's Geburtstermin hatte ich auf den 18.2. errechnet, jedoch hätte es gut sein können, dass sie früher los legt, da ich bereits Drillinge vermutete.

Just als ich in den Stall komme, sehe ich dass CLAIRE steht und Wehen hat, jedoch gleich wieder aufhörte zu drücken. Sie sah mich an, so als wollte sie sagen, "du kommst gerade rechtzeitig". Also doch umziehen, Hände sauber waschen und mal schauen. Irgendetwas scheint da zu blockieren, beim "zulangen" spürte ich ein Gitzi-Füdle, ja, ich konnte das Schwänzchen fühlen, jedoch weit und breit keine Beine. Das erste wollte retour mit angewingelten Knie heraus. Jetzt galt es, alles etwas retour zu stossen um die Beine nach hinten strecken zu können... Nun ging es gut, denn besonders gross war dieses Gitzi nicht. Ein Böckli. Ich liess CLAIRE den kleinen Bock lecken und langte gleich nochmals zu, denn da müssten noch mindestens zwei Junge sein. Ein bisschen sortieren und ich hatte wieder zwei Hinterbeine in der Hand. Da ich auch hier das "Füdle" spüren konnte, war ich sicher, dass es zwei Beine vom gleichen Gitzi sind. Das zweite Gitzi ist ein super süsses Mädchen. Während CLAIRE sich nun um das zweite Gitzi kümmern konnte, legte ich den erstgeborenen Bock unter die Wärmelampe. Sicherheitshalber langte ich nochmals zu um zu sehen, ob das letzte Gitzi richtig liegt. Ganz weit unten spürte ich eine Fruchtblase, die offenbar noch zu war. So liess ich CLAIRE etwas arbeiten... nach 10 Minuten war die Fruchtblase oben, jedoch konnte ich nur zwei Beine, kein Füdle und schon gar keinen Kopf finden. Neuer Anlauf, neues Glück - dieses Mal war ich mir sicher, dass die Beine Vorderbeine sind, also müsste doch irgendwo der Kopf sein - nichts da, oder doch? Das Gitzi hat den Kopf nach hinten gelegt... nachdem ich bereits länger versucht hatte, den Kopf zu fixieren und die Blase geplatzt war, musste das Gitzi nun raus. Mit etwas Glück und weil ein Drillingsgitzi nicht so gross ist, wie ein anderes, hat es trotzdem geklappt.

Die Dreierbande ist quickfidel - CLAIRE ebenso. Das Böckchen und die zwei weiblichen Gitzi sind zuckersüss - farblich hell-beige ganz nach ihrer Mutter, die eine unserer Sanubier-Geissen ist (Kreuzung Saanenziege mit Anglo Nubian-Bock). Das erstgeborene Gitzi ist weiss mit braun-grauen Tupfen.

im Bild: zweitgeborenes Gitizi von CLAIRE.

 

15.02.2017 - Neues von der Brunnmatte

Lange ist es her, dass wir auf der Webseite einen neuen Beitrag veröffentlicht haben. Manchmal ist einfach viel los. Nach einem intensiven Herbst, mit Obstlese und Decksaison haben wir die "Melkpause" genutzt um das eine oder andere zu erledigen und auch die Gitziboxen rechtzeitig zum Saisonbeginn fertig zu stellen, um dann wieder bereit zu sein. Alles rechtzeitig geschafft, sind wir nun startklar für die neue Saison 2017.

Innert Kürze könnt ihr hier nun wieder mitverfolgen, wie sich die Gitzischar rasch vervielfacht, wie es den Ziegen geht und vieles mehr...

Herzliche Grüsse & vielleicht bis bald,
René & Theresia

im Bild: CLAIRE, die bald nicht mehr weiss wie sie sich hinlegen soll.

 

24.09.2016 - KAAN verteidigt Mister-Titel

Gestern, Samstag 24. September 2016 nahmen wir mit 12 unserer Saanen- und Anglonubian Ziegen sowie 3 Ziegenböcken an der Ziegenschau in Mauensee teil.

Ganz besonders freuen wir uns über die Titelverteidigung des Mister RZS durch unseren Saanen-Bock KAAN. Nachdem KAAN als 1.5 jähriger Bock den Titel bereits ergatterte, konnte er diesen mit der Punktierung von 6/6/6 gestern verteidigen. Ebenfalls ein Hihglight, die erneute Punktierung von Anlgonubian Bock SALOMON, Jg. 2010 mit der maximalen Punktzahl von 6/6/6/.

ARTEMIS erhielt im Alter von 7.5 Jahren auch noch die letzte Maximal-Note fürs Fundament und brillierte somit mit der maximalen Punktierung von 6/6/6/6/6 nochmals als Miss Anglo Nubian. Der Titel zur Miss Schöneuter ältere Ziegen wurde in diesem Jahr einer Gemsfarbigen Gebirgsziege von Wechsler Toni verliehen. Herzliche Gratulation.

TASHA eine unserer Top-Milchziegen der Rasse Saanenziegen wurde mit der Bewertung von 6/6/5/6/5 zur Miss Saanen auserkoren.

Hier geht's zur Rangliste. [288 KB]

Herzlichen Dank allen die dabei waren und uns an der Ziegenschau in Mauensee besucht haben!
Ein grosses MERCI allen Helferinnen und Helfern.

Bis bald im nächsten Jahr!

Bild: Selektion der Miss Anglo Nubian, v.l.n.r. ARTEMIS Jg. 2009, MAIA Jg. 2015, MINERVA Jg. 2015 und SOLEIL Jg.2013.